Die hermetischen Prinzipien
Die hermetischen Prinzipien beschreiben eine Vorstellung von Welt, in der nichts für sich allein steht. Alles ist eingebunden in Beziehungen, Rhythmen, Gegensätze, Entsprechungen und fortwährende Bewegung.Mich interessiert daran weniger eine Lehre im engeren Sinn als die Frage, welche Ordnungen hinter dem Sichtbaren liegen könnten. Wie verhalten sich Innen und Aussen zueinander? Wie entstehen Polaritäten? Was verändert sich durch Rhythmus, Resonanz und Perspektive? Und wo beginnt aus Gegensätzen etwas Neues? Die Arbeiten greifen diese Gedanken nicht als Illustration festgelegter Prinzipien auf. Sie nutzen sie vielmehr als Ausgangspunkt für eine künstlerische Untersuchung von Ordnung, Wandel und Verbindung.Dabei entsteht ein Spannungsfeld zwischen Struktur und Offenheit, zwischen dem Wahrnehmbaren und dem, was sich nur indirekt zeigt.*Die hermetischen Prinzipien* verstehen sich deshalb als Annäherung an eine alte und zugleich zeitlose Frage:Wie ist die Welt miteinander verbunden – und welche Rolle nimmt der Mensch innerhalb dieser Beziehungen ein?







